# Matthias Oppermann / Kunstwerke & Ausstellungen (matthiasoppermann.de) > Matthias Oppermann: Meine Bilder entstehen dort, wo Wahrnehmung Lücken hat. Den Spuren der Wahrnehmnung folgen. Matthias Oppermann: Meine Bilder entstehen dort, wo Wahrnehmung Lücken hat. Den Spuren der Wahrnehmnung folgen. ## Sitemap: - [newsletter](https://matthiasoppermann.de/newsletter) - [kontakt](https://matthiasoppermann.de/kontakt) Kontakt Kaufanfrage / Preisauskunft - [impressum](https://matthiasoppermann.de/impressum) Impressum Inhaltlich verantwortlich gemäß §10 Absatz 3 MD StV und §55 Abs, 2 RStV: Matthias Oppermann Warnckesweg 1 22453 Hamburg Tel.: ++49 151 40384889 Steuernummer 43/176/00386 E-Mail: moppermann@web.de ​EU-Streitschlichtung Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Unsere E-Mail-Adresse finden Sie oben im Impressum. Verbraucher­streit­beilegung/Universal­schlichtungs­stelle Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Haftung für Inhalte Die Inhalte unserer Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. 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Datenschutz auf einen Blick Allgemeine Hinweise Die folgenden Hinweise geben einen einfachen Überblick darüber, was mit Ihren personenbezogenen Daten passiert, wenn Sie unsere Website besuchen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Ausführliche Informationen zum Thema Datenschutz entnehmen Sie unserer unter diesem Text aufgeführten Datenschutzerklärung. Datenerfassung auf unserer Website Wer ist verantwortlich für die Datenerfassung auf dieser Website? Die Datenverarbeitung auf dieser Website erfolgt durch den Websitebetreiber. Dessen Kontaktdaten können Sie dem Impressum dieser Website entnehmen. Wie erfassen wir Ihre Daten? Ihre Daten werden zum einen dadurch erhoben, dass Sie uns diese mitteilen. Hierbei kann es sich z. B. um Daten handeln, die Sie in ein Kontaktformular eingeben. Andere Daten werden automatisch beim Besuch der Website durch unsere IT-Systeme erfasst. Das sind vor allem technische Daten (z. B. 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Details hierzu entnehmen Sie der Datenschutzerklärung unter „Recht auf Einschränkung der Verarbeitung“. 2. Allgemeine Hinweise und Pflichtinformationen Datenschutz Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung. Wenn Sie diese Website benutzen, werden verschiedene personenbezogene Daten erhoben. Personenbezogene Daten sind Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Die vorliegende Datenschutzerklärung erläutert, welche Daten wir erheben und wofür wir sie nutzen. Sie erläutert auch, wie und zu welchem Zweck das geschieht. Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im In... - [presse2](https://matthiasoppermann.de/presse2) Presse - Veröffentlichungen Pressekontakt Bei Interesse an Interviews, Kommentaren oder detaillierten Informationen zu Matthias Oppermann und seiner künstlerischen Philosophie, kontaktieren Sie ihn bitte über das Kontaktformular Matthias Oppermann steht bereit, um Ihre Anfragen zu beantworten und Ihnen Zugang zu weiterführendem Material und hochauflösenden Bildern zu verschaffen. Pressekontakt Bei Interesse an Interviews, Kommentaren oder detaillierten Informationen zu Matthias Oppermann und seiner künstlerischen Philosophie, kontaktieren Sie ihn bitte über das Kontaktformular Matthias Oppermann steht bereit, um Ihre Anfragen zu beantworten und Ihnen Zugang zu weiterführendem Material und hochauflösenden Bildern zu verschaffen. Athena Art Magazine Interview mit Matthias Oppermann "Als ich sechzehn Jahre alt war, besuchte ich in München eine große Surrealistenausstellung. Die Bilder von Dalí, Tanguy und Max Ernst faszinierten mich zutiefst. Ich fühlte mich in eine neue Welt versetzt und dachte plötzlich: „Das kann ich auch.“ Danach begann ich jede freie Minute zu malen." berlin ART MAGAZIN Die Kunst, das Unsichtbare zu ertasten Matthias Oppermann erschafft Kunst, die man nicht nur sehen, sondern auch fühlen kann. Inspiriert von inneren Landschaften und körperlichen Erfahrungen, bewegt er sich in seinen Werken zwischen zarter Berührung und emotionaler Tiefe. Wie aus blind gezogenen Linien überraschende Dialoge entstehen und warum Landschaften für ihn lebendige Körper sind – eine Begegnung mit einem Künstler, der das Unsichtbare sichtbar macht. Timeless Magazin Im Atelier mit Matthias Oppermann "Das Spiel mit Gegensätzen – Nähe und Ferne, Ordnung und Unordnung, Zartheit und Kraft, Konstruktion und Dekonstruktion – ist ein zentrales Element meiner Arbeiten. Diese Bewegung überträgt sich auf den Raum und prägt seine Atmosphäre. - [Editionen: Matrixserien](https://matthiasoppermann.de/editionen-matrixserien) Verfügbare Werke aus der Serie: Matrix Für Preisauskünfte, weiteres Bildmaterial und Anfragen für Auftragsarbeiten, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Matrix In dieser Edition überlagere ich digital hunderte von unterschiedlichen Fotos (n= Anzahl der Überlagerungen). Jedes Bild trägt die Spuren des vorherigen in sich und wird so zum Erinnerungsspeicher vergangener Momente. Doch aus dieser Verdichtung entsteht etwas völlig Neues. Die Vergangenheit wird zu einer Matrix, aus der neue, unbekannte Räume entstehen, in denen man sich verlieren kann. Editionen: Matrix - [Malerei als Wahrnehmungsorgan](https://matthiasoppermann.de/kreationsprozess) Malerei ist für mich nicht nur Ausdruck, sondern ein Werkzeug der Wahrnehmung. Das Begreifen findet im Tun statt – in der Bewegung, im Wiederholen, im Übermalen. Bilder entstehen nicht aus einer klaren Vorstellung heraus, sondern entwickeln sich im Prozess als eigenständige Wirklichkeiten. Meine Landschaftsarbeiten nehmen häufig ihren Ausgang im unmittelbaren Erleben. Ich arbeite plein air oder mit Fotografien, die zunächst einen distanzierten, fast objektiven Blick ermöglichen. Im weiteren Prozess tritt dieser Blick zurück. Körperliche Erfahrung, Erinnerung und Bewegung schreiben sich in das Bild ein. Landschaft wird zu einem Raum, den ich durchwandere – real oder innerlich. Rhythmische Linien, Blindzeichnungen und Überlagerungen verdichten diese Erfahrungen zu komplexen Bildstrukturen. Die Linie bildet dabei oft den Anfang. Sie entsteht tastend, ohne visuelle Kontrolle, als Spur von Bewegung und Empfindung. Farbe tritt später hinzu als emotionaler Akzent. In einem bestimmten Moment löst sich die Kontrolle: Das Bild beginnt, eigene Forderungen zu stellen. Der Arbeitsprozess wird zu einem Dialog, in dem Entscheidungen nicht mehr geplant, sondern beantwortet werden. In den figürlichen Arbeiten verschiebt sich der Fokus noch stärker vom Sehen zum Spüren. Mich interessiert weniger, wie ein Körper aussieht, als wie er sich anfühlt. Selbstporträts entstehen, indem ich meinen eigenen Kopf ertaste und ihn blind in vielfachen Überlagerungen zeichne. Auch andere Körper werden nicht beobachtet, sondern innerlich imaginativ erfasst. So entstehen auch Linien, die keinem symbolischen Zweck folgen – viszerale Linien, die unmittelbare Empfindungen, Erinnerungen oder körperliche Eindrücke ausdrücken. Ich arbeite mit unterschiedlichen Materialien, die sich im Prozess ergänzen. Neben Ölfarbe nutze ich zunehmend auch Acryl, da es mir erlaubt, schneller in Schichten zu arbeiten, Überlagerungen aufzubauen und wieder einzugreifen. Acryl eröffnet mir eine größere Beweglichkeit im Umgang mit Linien, Kreiden und zeichnerischen Elementen und unterstützt das Wechselspiel von Aufbau, Unterbrechung und Weiterführung. Die Materialität ist dabei kein technisches Detail, sondern Teil des Denkens im Bild. Schichten werden aufgebaut, überdeckt, freigelegt oder ausgelöscht. Linien können sich mit Farbe verbinden oder ihr widersprechen. Der Prozess bleibt offen: Nicht alles wird sichtbar, nicht alles bleibt erhalten. Gerade in diesen Auslassungen und Brüchen entsteht für mich Bedeutung. (Fotos: Kay Pinnow, Suse Bohse, Anja Schulz, Birgitte Munk, Meret Oppermann) Malerei als Wahrnehmungsorgan - [Hinter den Spiegeln: Kunst als Suche nach dem Verborgenen](https://matthiasoppermann.de/biografie) Hinter den Spiegeln "Meine Kunst entsteht an den Grenzen der Wahrnehmung – dort, wo Bilder nicht zeigen, sondern verbergen, auslassen und fragmentieren. Mich interessieren die verborgenen Schichten der Welt: Brüche, Leerstellen und Spannungen, die sich dem schnellen Sehen entziehen und erst im Innehalten erfahrbar werden.. Meine Arbeiten sind keine Abbilder, sondern Prozesse. Sie entstehen im Wechsel von Aufbau und Auflösung,Verdichtung und Auslöschung. Linien, Fragmente und Überlagerungen verweisen auf Erinnerung, leibliche Erfahrung und auf das, was in der visuellen Wahrnehmung ausgeblendet bleibt oder nicht festgehalten werden kann.. So werden Bilder zu sensiblen Oberflächen – zu einer Art visueller Haut, die schützt, berührt und zugleich verletzlich ist. Schönheit und Aggression, Harmonie und Störung sind dabei keine Gegensätze, sondern miteinander verflochten. Mich interessiert nicht die Auflösung von Widersprüchen, sondern das Aushalten ihrer Spannung. Meine Arbeiten laden dazu ein, sich einzulassen: sich zu verlieren, sich wiederzufinden und die eigene Wahrnehmung zu befragen. In den Bruchstellen des Sichtbaren eröffnet sich für mich ein Raum, in dem Erkenntnis nicht verfügbar wird, sondern sich nur momenthaft zeigt – leise, offen und entziehend." Kunst als Suche nach dem Verborgenen Foto: Kay Pinnow " Das Wort Poesie bezeichnet im Werk von Matthias Oppermann den Bildentstehungsprozess. Seine Bilder drücken ihn aus, alle, mehr oder weniger. Dieser psychoanalytische Zugriff auf seine Bilder ist ein methodischer Zugriff auf ihren Entstehungsprozess und seine Wirkung. Und so wird und ist dieser Zugriff selbst Thema seiner Werke. Durch den gesamten Schaffensprozess von Matthias Oppermann zieht sich ein Dualismus von Innen und Außen. Der Bildentstehungsprozess ist ein ständiges Hin und Her zwischen diesen beiden Seiten. Mit diesem "Hineingehen" ins und "Heraustreten" aus dem Bild, bringt er, wie er selbst sagt "einen Rhythmus ins Bild". Ihm geht es darum, den Augenblick lebendigen Verlangens, in dem Innen und Außen für einen kurzen Moment zugleich spürbar sind, in seinem Werk immer wieder zum Ausdruck zu bringen" Matthias Oppermann Künstler - Psychoanalytiker An den Grenzen der Wahrnehmung Matthias Oppermanns künstlerischer Weg begann früh mit einer Erfahrung intensiven Sehens. Als Kind wurde er dazu angehalten, Bilder nicht nur zu betrachten, sondern sich ihnen auszusetzen. Diese frühe Schulung der Wahrnehmung öffnete einen Raum, in dem Bilder, Sprache und Vorstellung ineinandergriffen. Erste Gedichte entstanden aus absichtsvollen Brüchen und absurden Verknüpfungen – als Versuch, Wirklichkeit in ihrer Spannung zu begreifen. Aufgewachsen in einem bürgerlichen Umfeld, war Oppermann früh mit widersprüchlichen Bildern konfrontiert: idealisierte Vorstellungen von Liebe und Sicherheit standen den Erzählungen von Krieg, Gewalt und Verlust gegenüber. Diese Spannungen prägten sein Interesse an dem, was unter der Oberfläche sichtbar wird – ode... - [Bildvergrabungen](https://matthiasoppermann.de/bildvergrabungen) Werke aus der Serie: In der Landschaft Arbeiten zwischen Atelier und Erde Ein Teil meiner Arbeiten verlässt das Atelier und tritt in direkten Kontakt mit der Landschaft. Dazu gehören Projekte wie die Bildvergrabungen, bei denen Bilder in Fragmente zerschnitten und über Jahre hinweg an verschiedenen Orten der Welt vergraben wurden. Wenn sie später wieder ausgegraben werden, haben Erde, Wasser, Mikroorganismen und Zeit ihre Spuren hinterlassen. Auch andere Arbeiten entstehen direkt im Gelände: temporäre Eingriffe in die Landschaft, fotografische Interventionen oder einfache Markierungen zwischen Baum, Stein und Raum. In diesen Arbeiten wird die Natur selbst zur Mitgestalterin. Das Bild ist nicht mehr nur eine Oberfläche, sondern Teil eines offenen Prozesses zwischen Kunst, Landschaft und Zeit. Das Projekt der Bildvergrabungen ist im Katalog Bildvergrabungen – Kunst im Dialog mit der Erde (Archäologisches Museum Hamburg / Stadtmuseum Harburg, 2025) dokumentiert. In der Landschaft - [Regelmässige Ausstellungen in Deutschland, Dänemark; Schweiz](https://matthiasoppermann.de/ausstellungen) Ausstellungen Mitgliedschaften Mitglied im Berufsverband bildender Künstler und der dänischen Künstlergruppe RIIMFAXE Preise 2011 Verleihung des dr hasenbaerpreises der Stiftung der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung für die Ausstellung "Köpfe - Orte des Denkens" 2014 Jahrespreisträger der Vernissage Mediengruppe Veröffentlichungen "BIldentstehungsprozesse" In: Karin Nitzschmann, Philipp Soldt (Hg.): "SprachBilder" Psychosozial-Verlag 2013 "Von Davos nach Maloja - die Erforschung eines Prozesses" In: Timo Storck (Hg.) "Künstlerische Forschung und Psychoanalyse", Psychoanalyse-Texte zur Sozialforschung, Lengerich, 1/2014, S.59-78 Kataloge 2018 "Könnte es auch anders sein" (Landschaftsarbeiten 2015-2018) 2018 "Sprechende Wände" (Projekt im Michael-Balint-Institut, Hamburg) 2019 "Ørtung - Landschaft als imaginäres Bezugsfeld" (zusammen mit Susanne Gressmann und Hans Hushan) 2020 "Matrix" (Matrix-Serien 2012 bis 2020, digitale Schichtungen) 2021 "Die Leibhaftigkeit der Berge" (Arbeiten von 2017 bis 2021) 2021 "Bildvergrabungen I" (Eingraben 2017/2018) 2023 "Die Innenseite der Landschaft - Die Innenseite der Körper" (Arbeiten von 2021 bis 2023) 2025 "Bildvergrabungen – Kunst im Dialog mit der Erde" Hrsg. vom Ärchäologischen Museum Hamburg 46 sq.m Deluxe room - [Die Spuren des Körpers in der Landschaft](https://matthiasoppermann.de/kunstwerke-2) Verfügbare Werke aus der Serie: Körper-Landschaften Für Preisauskünfte, weiteres Bildmaterial und Anfragen für Auftragsarbeiten, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Landschaft als erlebter Raum Die Frage ist: Wo betritt der Körper die Landschaft? In diesen Arbeiten verschmelzen Landschaft und Körper. Nicht das Sichtbare steht im Vordergrund, sondern die Erinnerungsspuren von Bewegung und Empfindung, die sich im Körper eingeschrieben haben: der Weg auf einen Berg, das Rauschen des Meeres, das Gehen durch eine weite Landschaft. Diese Spuren erscheinen zunächst als amorphe Linien auf der Leinwand. Sie entstehen im blinden Zeichnen – körperlich und intuitiv, ohne direkte visuelle Kontrolle. Die Linien folgen Erinnerungen an Bewegung, Raum und Atmosphäre. In weiteren Schichten werden sie wieder übermalt oder ausgelöscht. Aus diesem Prozess entsteht eine Verdichtung des Erlebten. Landschaft erscheint hier nicht als Blick auf die Natur, sondern als erlebter Raum – als Resonanzfeld zwischen Körper, Erinnerung und Welt. Körper-Landschaften - [Erlebte Körper](https://matthiasoppermann.de/kunstwerke-3) Verfügbare Werke aus der Serie: Im Atmen der Linien Für Preisauskünfte, weiteres Bildmaterial und Anfragen für Auftragsarbeiten, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Erlebte Körper Die Frage ist: Wie wird die Linie zur Anwesenheit? Diese Serie zeigt Körper, die nicht dargestellt werden, wie das Auge sie sieht, sondern wie sie sich anfühlen könnten. Die Figuren entstehen durch wiederholte Überzeichnungen, Überlagerungen und Übermalungen. Linien werden tastend und häufig blind gesetzt, ohne direkte visuelle Kontrolle. In diesem Prozess lösen sich klare Formen auf; Körper, Personen und Geschlechter beginnen sich zu durchdringen. Die Linien wirken wie Erinnerungsspuren, die sich im Bild absetzen. Sie erscheinen als abstrakte Notationen von Bewegung, Empfindung und Verletzlichkeit. Manchmal verdichten sich diese Linien zu Figuren. Manchmal lösen sich die Figuren wieder auf – bis nur noch ein Geflecht aus Linien bleibt, in dem der Körper nur noch als Echo vorhanden ist. Im Atmen der Linien - [Mit dem Blick der Fotografie](https://matthiasoppermann.de/kunstwerke-1) Verfügbare Werke aus der Serie: Spuren der Erinnerung Für Preisauskünfte, weiteres Bildmaterial und Anfragen für Auftragsarbeiten, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Mittelgroßer Klartext zur Darstellung eines echten Onepage-Anwendungsfalls. Etwa 100 Symbole reichen normalerweise aus, um einen Absatz zu füllen, sodass er optisch perfekt und leicht zu lesen ist Spuren der Erinnerung Meine Malerei bewegt sich zwischen Wahrnehmung, Erinnerung und Landschaft. Aus fotografischen Blicken, Körpererfahrungen und tastenden Linien entstehen Bilder, in denen Körper, Raum und Zeit miteinander in Resonanz treten. Die einzelnen Werkgruppen folgen unterschiedlichen Fragestellungen des Bildentstehungsprozesses. Sie untersuchen, wie Bilder aus Wahrnehmung, Erinnerung, Berührung, Landschaft oder dem Dialog mit der Zeit entstehen. Meine Malerei beginnt mit einer Frage: Woher kommen die Bilder? Alberto Giacometti sagte einmal: „Man sieht nie die Dinge selbst, sondern wie auf einem Bildschirm.“ Auch David Hockney hat gezeigt, wie sehr optische Instrumente – Spiegel, Linsen oder Kameras – unsere Bildsprachen geprägt haben. Mein Blick auf die Welt beginnt oft fotografisch. Die Kamera hält einen Moment fest, doch in der Erinnerung beginnt sich dieser Moment bereits zu verändern. Aus diesem Zwischenraum entstehen meine Bilder. In dieser Serie versuche ich, diese fragile Zone sichtbar zu machen: Landschaften und Situationen erscheinen nicht mehr als unmittelbare Beobachtung, sondern als Spuren eines vergangenen Sehens. Malerei wird so zu einer Erkundung des Blicks – und zu einer Suche nach dem, was im Moment der Wahrnehmung bereits wieder verschwindet. Spuren der Erinnerung - [Aktuelle Ausstellungen](https://matthiasoppermann.de/aktuell) Mit der Ausstellung „Bildvergrabungen – Kunst im Dialog mit der Erde“ lädt das Museum dazu ein, Kunst einmal anders zu sehen. „Bildvergrabungen“ ist ein Projekt an der Grenze zwischen Kunst und Natur, zwischen Zerstörung und Transformation: Matthias Oppermann hat 2017 elf seiner Gemälde in 48 Fragmente zerschnitten. Diese Fragmente wurden anschließend an unterschiedlichsten Orten der Welt vergraben. Nach mehreren Jahren wurden sie wieder ans Tageslicht gebracht. Die Ausstellung zeigt nun die Ergebnisse dieses ungewöhnlichen künstlerischen Langzeitprojekts. Was passiert, wenn elf Kunstwerke in der Erde vergraben und dort jahrelang der Natur überlassen werden? In der Ausstellung „Bildvergrabungen – Kunst im Dialog mit der Erde“ präsentiert der Hamburger Künstler Matthias Oppermann seinen ungewöhnlichen Kunstansatz und zeigt einen beeindruckenden Bilderkosmos, der die Naturgewalten zu einem wesentlichen Bestandteil des künstlerischen Prozesses macht. Während Kunstschaffende in der Regel darauf abzielen, das Ergebnis ihrer Arbeit präzise zu steuern, basiert dieses Projekt auf einem Prinzip des Loslassens und des Zufalls. Die vorab zerschnittenen Bildteile verbrachten bis zu sechs Jahre unter der Erde, und der Künstler nahm in Kauf, dass sich die vergrabenen Bilder auf unvorhersehbare Weise veränderten - oder sogar verloren gingen. Das Zerschneiden seiner Werke sah er dabei nicht als einen Akt der Zerstörung, sondern als einen bewussten Bruch mit dem fertigen Werk, um neue Entwicklungen zu ermöglichen. „Mit der Übergabe an die Natur begann ein Prozess, in dem Erde, Wasser, Mikroorganismen und Zeit das Kunstwerk aktiv mitgestaltet haben“, so Matthais Oppermann. Und weiter: „Die Ausstellung ist die Rückführung dieser Arbeiten in den kulturellen Raum. Mit den Spuren der Vergrabung, den sichtbaren Verletzungen und unerwarteten Ergebnissen beginnt für die Bilder im Museum ein neues Kapitel“. Die Präsentation der Werke fügt sich in die Archäologische Dauerausstellung ein, und die Besucherinnen und Besucher können hier entdecken, wie Kunst und Archäologie eine ganz besondere Verbindung eingehen. Sie begegnen fragmentierten Bildern, die wie Fundstücke aus einer anderen Zeit wirken, die Fragen aufwerfen und Geschichten erzählen. Jedes Teil enthält Spuren der Zeit und spiegelt die organische Veränderung wider, die es durchlaufen hat. Bildvergrabungen – Kunst im Dialog mit der Erde Archäologischen Museums Hamburg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 – 17 Uhr - [Echos](https://matthiasoppermann.de/echos) Verfügbare Werke aus der Serie: Resonanzen Für Preisauskünfte, weiteres Bildmaterial und Anfragen für Auftragsarbeiten, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Was antwortet worauf? Die Arbeiten dieser Werkgruppe gehen der Frage nach, was zwischen den Dingen entsteht, wenn sie einander berühren. Stein, Wasser, Bäume, Landschaften, Körper oder Erinnerungen erscheinen nicht als voneinander getrennte Motive. Sie beginnen aufeinander zu antworten. Sichtbares wird zum Träger von Spuren, Nachhall und Verwandlung. Resonanz bedeutet hier nicht Ähnlichkeit, sondern Beziehung. Die Bilder zeigen keine abgeschlossenen Gegenstände. Sie zeigen Felder, in denen etwas zwischen den Formen zu schwingen beginnt. Resonanzen - [Gefäße ](https://matthiasoppermann.de/gefasse) Verfügbare Werke aus der Serie: Gefäße Für Preisauskünfte, weiteres Bildmaterial und Anfragen für Auftragsarbeiten, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Was kann ein Kopf aufnehmen? Köpfe begleiten meine Arbeit seit den späten 1990er Jahren. Ihre Anfänge liegen in einer längeren Zeichenarbeit in der Antikenabteilung des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg. Besonders die römischen Porträtköpfe wurden damals zum Ausgangspunkt einer Auseinandersetzung mit dem menschlichen Kopf, die bis heute anhält. Dabei geht es mir immer weniger um das Porträt eines Menschen. Der Kopf wird vielmehr zu einem Gefäß – zu einem Raum, in dem sich Wahrnehmung, Erinnerung und Erfahrung sammeln können. Linien entstehen tastend, häufig ohne kontrollierenden Blick. Konturen lösen sich auf, verschieben sich oder öffnen sich nach außen. In den neueren Arbeiten tritt zunehmend auch die Landschaft in diese Köpfe ein. Fels, Körper, Erinnerung und Wahrnehmung beginnen sich zu überlagern. Der Kopf erscheint nicht mehr nur als Form eines Menschen, sondern als ein Ort, der etwas aufnehmen und bewahren kann. Foto: Kai Pinnow Gefäße